
Zähne putzen, bitte!
Das ist eine echte Karte aus einem echten Abend. Tipp sie an, dann hörst du sie.
Zehn Minuten.Ein Handy.Ihr lernt beide.
Wir sind eine Familie wie eure. Zwei Eltern, zwei Jungs, zwei Sprachen, ein Küchentisch.
Einer von uns ist mit Deutsch aufgewachsen. Der andere lernt es noch, Abend für Abend. An den meisten Abenden kam das Deutsch nur von einem von uns, und die Jungs haben das gemerkt.
Wir haben die Apps ausprobiert. Sie setzen das Kind allein vor einen Bildschirm oder den Erwachsenen allein vor eine Lektion. Gemeinsam gelernt hat dabei niemand.
Also haben wir die zehn Minuten gebaut, die uns gefehlt haben: nach dem Abendessen, ein Handy, das hin und her geht, ein paar Sätze, die zu diesem Abend gehören, und am Ende ein kleiner Stern.
Ein Abend, in drei Teilen
Aufwärmen
Der Elternteil sagt einen Satz vom letzten Mal. Das Kind urteilt: sitzt schon, oder noch nicht. Das Kind entscheidet – und entscheiden zu dürfen, ist bei uns der beste Teil des Abends.
Neue Sätze
Ein paar Karten zum Thema des Abends, muttersprachlich eingesprochen, die zwischen euch hin und her wandern. Jede Karte wird zweimal angetippt. Die Farben sagen euch, wer dran ist, noch bevor ihr die Wörter lest.
Anwenden
Das Handy liegt mit dem Display nach unten. Eine Frage, über die ihr in der anderen Sprache redet, am Tisch, so lange es eben dauert.
Was daraus wird
Jeder Abend, den ihr zu Ende bringt, hinterlässt einen Stern im Regal eurer Familie. Keine Serien, kein schlechtes Gewissen. Ein Regal, das sich in dem Tempo füllt, das bei euch zu Hause möglich ist.
Wir sind keine Sprachschule. Wir sind zwei müde Eltern, die wollten, dass die kleinere Sprache etwas ist, das die ganze Familie macht – und nicht etwas, wegen dem einer von uns dauernd nörgelt.
Wenn euch das aus eurer eigenen Küche bekannt vorkommt, hinterlass uns deine E-Mail-Adresse. Wir schreiben, wenn es so weit ist, und sonst nicht.
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Die App ist noch nicht in den Stores. Eine E-Mail, wenn es so weit ist.
